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Kirchenmusik Nordwalde

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Update:

Wie viele sicher mitbekommen haben, hat der allgemein grassierende Schimmelbefall auch vor unserer Orgel nicht halt gemacht. Orgelbaumeister Dieter Bensmann hat sich der Sache in der ihm eigenen Gründlichkeit angenommen und alle Schäden behandelt. Die Arbeiten wurden und werden noch gleichzeitig mit der Orgelreinigung, die wegen des Kirchenumbaus noch ausstand, durchgeführt. Das Hauptwerk ist nun fast fertig.
Die Reinigung war auch Anlass, das letzte noch fehlende Orgelregister (die westfälische Sesquialtera) auf den Weg zu bringen. In weniger als vier Monaten wurden über 10.000 € gespendet, so dass die Pfeifen nun bestellt werden konnten. Allen Spendern einen herzlichen Dank!
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Bei allen großen Kirchenbauten oder Umbauten kommt die Königin immer zum Schluss an die Reihe. Gemeint ist die Orgel - die Königin der Instrumente.
Während der großen Umbauarbeiten war sie gut verpackt, aber wer kennt das nicht von Zuhause: der Staub sucht sich immer seinen Weg.
Außerdem hat sich durch den Umbau der Kirche auch die Akustik verändert, so dass die Orgel nicht mehr optimal an den Raum angepasst war. Nachdem die Akustikwände angebracht wurden und zu einem guten Ergebnis geführt haben, kann nun Hand an die Orgel gelegt werden.

Als erstes wurde eine Filteranlage in die Windführung eingebaut, um das Innenleben der Orgel in Zukunft besser vor Verschmutzungen durch die Heizungsluft zu schützen. Nun werden die Pfeifen und das Innenleben der Orgel gereinigt. Dazu müssen alle 1.425 Pfeifen ausgebaut und gesäubert werden. Wenn das alles getan ist, wird der Orgelbauer Dieter Bensmann die Pfeifen nachintonierten, das heißt, er wird den Klangcharakter und die Klangstärke optimal an die neuen akustischen Verhältnisse anpassen. Da das alles noch Maßnahmen sind, die mit dem Kirchenumbau zusammen hängen, werden die Kosten für diese Arbeiten vom Bistum Münster übernommen.

Bei der Planung und beim Bau der Orgel vor dem Jahr 2000 hatte die Qualität der Arbeiten höchste Priorität. Um diese Qualität zu gewährleisten, hatte die Kirchengemeinde auf einige Teile der Orgel verzichtet, die später noch leicht zu ergänzen wären. Das sind im Wesentlichen zwei Dinge:

1. Das Schnitzwerk im Rückpositiv
Wenn Sie nach dem Gottesdienst einmal genau auf die Orgel schauen, werden Sie sehen, dass im Rückpositiv - das ist das kleine in die Brüstung eingebaute Gehäuse - noch keine hölzernen Verzierungen (Schleierbretter) über den Pfeifen eingebaut sind; dort hängen, außer im Mittelturm, nur Attrappen. Im Hauptwerk - dem großen Gehäuse auf der Orgelbühne - sind diese Schleierbretter original aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben. Nach diesen Vorbildern sollen nun die Elemente im Rückpositiv ergänzt werden. Alles in Handarbeit!

2. Das letzte Register
24 Register (Klangfarben mit jeweils einer oder mehreren Pfeifen pro Taste) hat unsere Orgel: 25 sind vorgesehen. Alles ist vorbereitet, nur die 100 Pfeifen fehlen noch. Dieses letzte Register hat zugegeben einen sehr komplizierten Namen: westfälische Sesquialtera.

Die zweite Hälfte des Orgelzyklus mit allen Bachorgelwerken, gespielt von Prof. Ludger Lohmann, beginnt am 13. Oktober. Ganz wunderbar wäre es natürlich, wenn die fehlenden Teile bis zur feierlichen Wiedereinweihung vervollständigt werden könnten.
Das geht nur mit der finanziellen Hilfe möglichst vieler.
Finden wir 100 Menschen, die eine Orgelpfeife für 115,00 € spenden?
Und 8 Personen oder Gruppen, die 1.500 € für eines der handgeschnitzten Ornamente im Rückpositiv aufbringen?

Aktuell werden wir auf unserer Homepage www.kirchenmusik-nordwalde.de ein Spendenbarometer einrichten.
Haben Sie Ideen, wie wir die Orgel endgültig fertig stellen können?
Über Förderer und Menschen mit Ideen freut sich die Kirchenmusik immer.
Nehmen Sie Kontakt auf, und wir kommen ins Gespräch.

Ihr Thorsten Schlepphorst

Spendenkonto:
Katholische Kirchengemeinde St. Dionysius
Volksbank Greven eG

IBAN DE35 4006 1238 8620 2120 01
Stichwort: Kirchenmusik oder Orgel

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Unsere nächsten Termine

Mittwoch, 6. Oktober: Feierabendmusik in der St. Dionysius Kirche

Das Thema diesmal sind „zu kurz gekommene Jubilare“. Manch Komponistenjubiläum ist in den letzten beiden Jahren untergegangen. Ich möchte deshalb an zwei bedeutende, wenn auch in der breiten Öffentlichkeit weniger bekannte, Komponisten erinnern: Jan Pieterson Sweelinck, einen Komponisten des 17. Jahrhunderts und den Beethovenzeitgenossen Johann Heinrich Rinck.

Beginn ist wie immer um „5 vor 7“ mit der Einführung, dann etwa eine halbe Stunde Orgelmusik.

Eintritt frei.

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